E­-Commerce und E­-Payment Glossar

A

Kreditkartennummer oder Kontonummer.

Das Wort Acquirer kann in dieser Bedeutung aus dem Englischen übertragen werden als Erbwerber bzw. Akquisiteur. Der Acquirer bzw. die Acquiring Bank übernimmt die Verbreitung und Vermarktung von Kreditkarten-­Akzeptanzstellen. Online­-Händler erhalten von diesem Finazinstitut einen Vertrag über die Annahme von Kreditkarten als Zahlungsmittel. Der Acquirer dient als Händler-­Bank und rechnet die Kartenzahlung für den Händler ab. Tipps für Online-­Händler: Um Kreditkartenzahlung im Shop zu ermöglichen, benötigt der Händler eine Zertifizierung nach ​ PCI/DSS​ . Diese Zertifizierung setzt relativ hohe technische und administrative Sicherheitsstandards voraus. Kann oder möchte ein Online­-Shopbetreiber sich dieser Prüfung nicht unterziehen, kann er sich für einen Payment Service Provider entscheiden, welcher bereits PCI/DSS­ zertifiziert ist und bestehende Verträge zur technischen Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Acquirern hat. Der PSP fungiert hierbei für den Online-­Shop als technischer Abwickler.

Bei Affiliate-­Systemen handelt es sich um internetbasierte Vertriebslösungen, bei denen ein Unternehmen/Händler seinen Vertriebspartner erfolgsorientiert mit einer Provision vergütet. Im Internet bedeutet ein solches Partnerprogramm oft, dass ein Webmaster auf seiner stark besuchten Website Affiliate-­Werbung schaltet. Kommt es zu einem Vertragsabschluss, Webseitenbesuch oder “Lead” erhält der Webseitenbetreiber die vereinbarte Provision. Keyword­-Advertising oder E­-Mail­-Marketing zählen auch zu den Kanälen des Affiliate-­Systems.

AID

(engl.) “Authorization ID”: Gehnemigungsnummer.

API

API ist die Kurzform von “Application Programming Interface”. Eine Schnittstelle für die Programmierung von Anwendungen.

App

Als mobile App, deutsche Kurzform für Applikation, wird Anwendungssoftware für Mobilgeräte bzw. mobile Betriebssysteme bezeichnet.

Verfahren zur Genehmigung oder Ablehnung von Kartenumsatzanfragen an die Karten ausgebende Bank oder das beauftragte Rechenzentrum.

AVS

Abkürzung für “Adress Verification Service”. Bei Verwendung dieser Funktion werden Teile der Adresse des Bestellers mit seinen Daten bei der kartenausgebenden Bank überprüft. Dies trägt zur Steigerung der Sicherheit insbesondere im Onlinehandel bei.

B

(engl.) “Definition Bank Identifier Code”, auch bekannt als SWIFT-­Code, ist eine acht­ beziehungsweise elfstellige internationale Bankleitzahl für grenzüberschreitende Überweisungen.

BIN

(engl.) “Banque Identification Number”: Bankidentifikationsnummer. Dies sind die ersten 6 Ziffern einer Kreditkartennummer.

Die Blacklist enthält Vor­- und Nachnamen, die Bankdaten sowie weitere Daten über Kunden/Schuldner deren Kreditwürdigkeit oder Zahlungsfähigkeit bereits negativ aufgefallen ist.

C

Schnittstelle zur Ansteuerung PC-­interner ISDN-­Adapter-­Karten

Verbuchung. Transaktionstyp im GICC-­Protokoll, bei der ein zuvor telefonisch oder elektronisch autorisierter Betrag verbucht wird.

Dies beschreibt eine Transaktion, bei welches der Karteninhaber nicht präsent ist und die Karte nicht physisch dem Vertragsunternehmen vorliegt. Dies findet oft Anwendung bei E-­Commerce und Mail-­ oder Phone-Order (Versandhandel, telefonische Dienstleistung, etc.).

Kreditkartenakzeptanzmöglichkeit im START (heute: Amadeus) ­System.

CGI

(engl.) “Common Gateway Interface” ist eine allgemeine Datenaustausch-­Schnittstelle für den Datenaustausch zwischen einem Webserver und dritter Software, wie beispielsweise Perl. Über diese Schnittstelle können dann zum Beispiel Perl-­Skripte ausgeführt werden.

Rückbelastung von Transaktionen durch den Karteninhaber beziehungsweise Issuer aufgrund von z.B. missbräuchlichen Einsatz von Zahlungskarten.

Beschreibt die Abwicklung der Zahlungen in Form von Belastungen oder Gutschriften des Zahlbetrags. Hierbei werden die Umsatzdaten auf elektronischem Weg zwischen Händlerbank und Issuer ausgetauscht.

Unter Cloud Computing versteht man eine “digitale Wolke”: Speichern von Daten (Filehosting) in einem entfernten Rechenzentrum, aber auch die Ausführung von Programmen, die nicht auf dem lokalen Arbeitsplatzcomputer oder Server installiert sind, sondern entfernt in der metaphorischen Wolke.

(engl.) “Content-­Management-­System”: Inhaltsverwaltungssystem. Dies ist eine Software zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten.

Im Online-Payment-­Bereich ist damit der Inhalt von Internetseiten wie Texte, Bilder und Filme gemeint, die kostenpflichtig zur Verfügung gestellt werden.

Couponing ist ein Kommunikationsinstrument aus der Werbung. Dem Kunden wird dabei gegen eine Vorlage des Coupons ein Rabatt gewährt.

Die Kartenprüfnummer steht bei der MasterCard und VISA auf der Rückseite der Kreditkarte im Unterschriftsfeld, bei American Express auf der Kartenvorderseite. Sie besteht aus 3 bis 4 Ziffern.

D

(engl.) “Dynamic Curreny Conversion”: Automatisierte Währungsumrechnung am POS. Die DCC­-Funktionalität ermöglicht beispielsweise die Umrechnung des jeweiligen Franken-­Rechnungsbetrags in andere Währungen wie Euro, US-­Dollar, Britisches Pfund, Japanischer Yen, etc.

Zahlungskarte, die einen Vergütungsrahmen aufweist und mit der ein Karteninhaber Waren oder Dienstleistungen an einer elektronischen Kasse bezahlen kann. Bei Zahlungen mit einer Debitkarte wird das Konto des Kunden in der Regel sofort direkt belastet. Daher bezeichnet man diese Bezahlung oftmals als “pay now”.

Bei einer Kreditkartenzahlung vom Acquirer einbehaltenes Serviceentgelt in Form eines Prozentsatzes des Transaktionsbetrags.

E

(engl.) “Electronic Business”: elektronischer Geschäftsverkehr.

Synonym für den elektronischen Handel, der unmittelbar über das Internet zwischen Anbieter und Abnehmer abgewickelt wird. E­-Commerce ist eine Unterform des E-­Business.

Synonym für elektronische Zahlung.

(engl.) “Electronic Commerce Indicator”. Merkmal in einer Autorisierungsanfrage im GICC­-Protokoll, ob die Zahlung eine Internet/E­-Commerce­-Transaktion ist.

(engl.) “Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport”. Format für elektronische Abrechnungen.

Das E-­Cash ist ein PIN-­basiertes Debitverfahren. Bei der Transaktion wird der Betrag unmittelbar dem Konto des Karteninhabers angelastet. Das E-­Cash ist eines der schnellsten Zahlungssysteme im elektronischen Zahlungsverkehr.

Beim elektronischen Lastschriftverfahren wird der Rechnungsbetrag per Bankeinzug direkt vom Konto des Kunden abgebucht.

(engl.) “Electronic Payment Advice”. Format zur elektronischen Abrechnung.

Verfalldatum der Kreditkarte.

F

Das Factoring ist der Verkauf von offenen Forderungen eines Unternehmens. Dieser Begriff wird im oft B2B verwendet.

Die Aufgabe der Firewall ist der Schutz von Netzwerkverbindungen. Sie verhindert den nicht autorisierten Zugriff auf Computer

Betrag, oberhalb dessen eine Zahlung autorisiert werden muss. Zahlungen unterhalb des Floorlimits sind für die Akzeptanzstelle auch ohne Autorisierung garantiert. Das Floorlimit wird von Kreditkartengesellschaften je nach Branche und Akzeptanzstelle individuell festgelegt.

G

(engl.) “Generell Iso Credit Card”. Autorisierungsprotokoll zwischen Netzbetreiber/POS-­System und Acquirer.

H

Software-­Modul, welches beim Vertragsunternehmen als Verbindung zu dem Payment Service Provider installiert wird ­ zur sicheren Abwicklung von E­-Commerce-­Transaktionen.

(engl.) “Hyper Markup Language” ist eine Seitenbeschreibungssprache zur Darstellung von statischen Inhalten in einem Webbrowser. Mit ihrer Hilfe lassen sich neben Grafiken auch Links, Eingabefelder, etc. realisieren.

Die Plattform www.hypipay.ch ist das erfolgreiche Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen der Hypothekarbank Lenzburg und Payrexx. Hypipay ist eine einfache Online-Zahlungslösung für Organisationen und Privatpersonen. Hypipay ermöglicht auf einfachste Weise, eigene, individuell gestaltbare Zahlungsformulare zu erstellen. Diese können für alle Arten von Verkäufen und Zahlungen genutzt werden. Den Link Ihrer Verkaufsseite können Sie per E-Mail versenden, über Social Media Netzwerke verbreiten und/oder in Ihre bestehende Website integrieren. Dadurch erreichen Sie eine grosse Reichweite an Kunden. Alle gängigen Internetzahlungsarten wie VISA, MasterCard, PayPal, PostFinanceCard, Sofort, Giropay, sowie die grössten Payment-Service-Provider werden unterstützt. Hypipay ist das Angebot der Hypothekarbank Lenzburg AG und basiert auf der Plattform von Payrexx.

I

Mit der Einführung des SEPA-­Verfahrens wurde die IBAN­-Nummer ein europäischer Standard. Die IBAN ist seit dem Jahr 2014 für europaweite Überweisungen verpflichtet. Sie besteht aus einer Ländererkennung (z.B. CH), einer Prüfziffer, der Bankleitzahl und der Kontonummer des jeweiligen Kunden. Die IBAN wird in allen teilnehmenden europäischen Ländern, dem SEPA-­Raum, eingesetzt und besteht aus maximal 34 Zeichen.

Durch die IP-­Adresse wird der Aufenthalts­ bzw. Zugangsort des Kunden zum Internet ermittelt, während die Bank Identification Number, kurz BIN, die kartenausgebende Bank und deren Ursprung ermittelt werden. Hier können Kombinationen entweder zugelassen oder abgelehnt werden. Dieses Verfahren dient zur Prüfung von Betrugsmustern.

Kreditkartenherausgeber (­herausgebende Bank). Ist das Finanzinstitut, welches Kredit­, Debit­ und Prepaidkarten ausgibt und Transaktionen seiner Karteninhaber, anderen Mitgliedsbanken und Händlern entgegennimmt.

J

“Japanese Card Bureau”: Kreditkarte.

K

Bezeichnung für Kartenherausgeber, z.B. Kreditinstitute.

Person, auf deren Namen eine Kreditkarte oder Debitkarte ausgestellt ist.

KKE ist die Abkürzung für den Begriff Kreditkarteneinzug und bezeichnet die Zahlung einer Buchung mittels Kreditkarte.

Karte, die einem mit dem Kartenmittenten vereinbarten Verfügungsrahmen aufweist. Die Bezahlung erfolgt für den Karteninhaber zeitlich verzögert (zu einem festgelegten Zeitpunkt) für alle zwischen zwei Abrechnungszyklen aufgelaufenen Beträge.

Wenn man als Händler Kreditkarten als Zahlungsmittel zur Verfügung stellen möchte, muss ein Kreditkartenakzeptanzvertrag abgeschlossen werden. Diesen Vertrag schliesst man nicht mit einem Kreditkartenunternehmen, sondern mit einem Acquirer ab.

L

Grundsätzlich trägt der Händler im E-­Commerce das Risiko, wenn ein Karteninhaber seine Zahlung bestreitet. Durch den Einsatz von MasterCard SecureCode und Verified by VISA, bzw. American Express SafeKey, verschiebt sich jedoch das Risiko für die Zahlungen, die der Karteninhaber bestreitet. Diese Risikoverschiebung wird als oder “Liability Shift” (Haftungsumkehr) bezeichnet.

M

Maestro ist ein internationales Debitverfahren, das die Infrastruktur von MasterCard nutzt.

Transaktionsabsicherung der Marke MasterCard für E-­Commerce­-Transaktionen. Der Händler richtet MCSC ein (über einen Payment Service Provider oder sich selbst) und erhält für MasterCard Transaktionen europaweit einen gesicherten Zahlungsanspruch (für bestimmte Chargeback­-Gründe)

Mobile Wallet (M-­Wallet) ist eine digitale Geldbörse auf einem mobilen Endgerät wie Smartphone oder Tablet­-PC. Hier können verschiedene digitale Zahlungskarten hinterlegt werden.

N

(engl.) “Near Filed Communication”. Diese Technologie beschreibt die drahtlose Übertragung von Daten über eine kurze Distanz etwa durch ein Smartphone oder PC-­Tablet. Somit können Daten per Funktechnik über kurze Strecken von wenigen Zentimetern zum Zwecke der bargeldlosen Zahlung übermittelt werden.

O

Transaktionen bzw. Verträge, die über das Internet, per Fax oder per Post oder telefonisch abgeschlossen werden.

P

Webbasierte Bezahlseite für die einfache und sichere Akzeptanz verschiedener Zahlungsverfahren. Der Endkunde gibt auf dieser sicheren Internetseite seine Daten zur Online-­Zahlung ein. Die Bezahlseite emöglicht Händlern eine schnelle, sichere und PCI-­konforme Akzeptanz von Kreditkarten und anderen nationalen und internationalen Zahlungsmitteln.

Payrexx ist der Partner der Hypothekarbank Lenzburg AG für den Betrieb und die Weiterentwicklung von Hypipay. Payrexx hat sich in der Schweiz als grösster Cloudanbieter für Payment Tools etabliert und betreibt die Payrexx Plattform.

(engl.) “Personal Identification Number”. Die PIN ist eine persönliche Geheimzahl, die nur dem Karteninhaber bekannt ist und diesen bei Transaktionen identifiziert.

(engl.) “Payment Card Industry Data Security Standard”. Dieser Standart von Visa und MasterCard soll sicherstellen, dass alle Beteiligten am Kartengeschäft die Karteninhaberdaten sicher und geschützt verwahren. Je nach Kartenorganisation wird auch von AIS (Visa) und SDP (MasterCard) gesprochen.

(engl.) “Point of Sale System”. Z.B. Kreditkartenterminal, Autorisierungssoftware, etc.

(engl.) “Point of Transaction”. Ort der Transaktion. System über das die Transaktion durchgeführt wurde (z.B. Kreditkartenterminal, Autorisierungssoftware, etc.).

Eine Zahlungskarte auf Guthabenbasis mit allen Attributen einer herkömmlichen Kreditkarte ausgestattet.

Ein Unternehmen, welches für Mitgliedsbanken als Dienstleister tätig ist. Hier werden insbesondere das Acquiring­ und Issuing-­Processing abgedeckt.

(engl.) “Payment Service Provider”. Der PSP ist ein Unternehmen (Zahlungsdienstleister, Zahlungsanbieter, Zahlungsabwickler), welches Bezahldienstleistungen, meist für E­-Commerce­-Unternehmen anbietet.

Q

(engl.) “Quick Response”. Dies bezeichnet zweidimensionale Strichcodes, die die japanische Firma Denso Wave entwickelte. Diese Codes können bis zu einer halben DIN A 4 Seite Text erfassen und werden besonders in der Werbung eingesetzt. Gelesen werden QR­-Codes mit einem Smartphone und einer dafür entwickelten App. Die Funktionsweise ist sehr einfach: Der Nutzer scannt an der Kasse oder den auf der Rechnung gedruckten QR-­Code und bestätigt den Rechnungsbetrag.

R

Rebill ist der englische Begriff für Weiterberechnung. Es handelt sich dabei um eine Bezeichnung für wiederkehrende oder regelmässig fällige Zahlungen. Das Rebill-­Verfahren bedeutet also, dass der Nutzer einer Leistung am Ende der Zahlperiode erneut mit dem Betrag für die beginnende Zahlperiode belastet wird (z.B. Mitgliedschaften oder Abonnements).

Wiederkehrende Zahlungen in fest oder flexiblen Zyklen im Auftrag des Karteninhabers. Der Händler führt diese Zahlungen nach schriftlicher Vereinbarung mit dem Karteninhaber regelmässig aus.

Auforderung des Issuers auf eine Autorisierung, eine Voice Authorization einzuholen. In der Regel wird eine zusätzliche Identifikation des Karteninhabers gefordert.

Bei einem Refund handelt es sich um eine Gutschrift, die direkt von einem Händler gewährt wird. Wird ein Kauf mit einer Kreditkarte getätigt und danach rückabgewickelt, kann die darauffolgende Gutschrift direkt durch einen Refund seitens des Händlers erfolgen. Gleiches gilt für die Fälle, in denen eine Abbuchung zu Unrecht erfolgt ist. Hier kann der abgebuchte Betrag ebenfalls mittels eines Refunds zurückgebucht werden.

Transaktionstyp im GICC­-Protokoll, bei der ein Betrag nur autorisiert, aber noch nicht verbucht wird.

(engl.) “Tangible Goods” sind Waren, die durch ihre physischen Eigenschaften definiert werden. Diese Güter können also “angefasst” werden. Content-­Güter sind das Gegenteil: Bei diesen handelt es sich um digitale Güter, die beispielsweise im Internet heruntergeladen werden.

(engl.) “Radio Frequency Identification”: Identifizierung per Funksignal.

Die Rücklastschrift oder Lastschriftrückgabe erfolgt, wenn ein Lastschriftvorgang nicht ausgeführt werden kann. Die Lastschrift wird dann in einem durch das Lastschriftabkommen festgelegten Verfahren zurückgebucht.

S

(engl.) “Single Euro Payments Area”. Mit der Umsetzung der neuen EU­-Zahlungsdienstrichtlinie gibt es seit dem 01.11.2009 EU­-weit die so genannte Sepa­-Lastschrift. Damit können fällige Rechnungsbeträge nicht mehr nur in der Schweiz, sondern auch europaweit per Lastschrift eingezogen werden.

Die technische Grundlage eines jeden Online­-Shops ist das Shopsystem. Die Auswahl an Shopsystemen ist nahezu unbegrenzt und teilt sich in die grossen Kategorien Open-­Source­, Kauf-­ und Miet-­Software auf. Manche Shopsysteme basieren auf bekannten CMS-­Systemen wie Drupal, Typo3 oder Joomla.

(engl.) “Secure Socket Layer”: Verschlüsselte Datenübertragungstechnik zur Datenübertragung im TCP/IP-­Protokoll.

Transaktionstyp, bei dem eine zuvor erfolgreich durchgeführte Transaktion zurück genommen wird.

Die 3D­-Secure­-Technologien “Verified by VISA”, “MasterCard SecureCode” und “SafeKey” von American Express schützen Online-­Händler vor dem Missbrauch von Kreditkarten. Für den Händler entfällt so das “Chargeback” (Rückbelastungsrisiko) beim Widerruf von Transaktionen aus Missbrauchsgründen und es kommt zu einer “Liability Shift” (Haftungsumkehr) für mit VISA, MasterCard und American Express abgewickelte Verkäufe.

T

(engl.) “Transport Control Protocol/Internet Protocol”: Standardprotokoll zur Datenübertragung bei Internetverbindungen.

Eindeutige Nummer (8­-stellig) zur Identifizierung eines POS­-Systems und des Netzbetreibers.

Transaktionskosten bezeichnen allgemein diejenigen Gebühren, die anfallen, wenn Verfügungsrechte übertragen werden. Dies geschieht im Rahmen von Kauf, Verkauf oder Vermietung. Man geht davon aus, dass bei der Durchführung jeder Transaktion entsprechende Kosten anfallen.

Führt ein Paymentanbieter eine Transaktion durch, erhebt er dafür pro Vorgang eine Gebühr. Die anfallenden Kosten werden also pro getätigter Buchung fällig.

V

Stellt ein Paymentanbieter einem Händler eine spezielle Website zur Verfügung, die als Kasse genutzt werden kann, wird diese als virtuelles Terminal bezeichnet. Die Nutzung erspart dem Händler ein eigenes Kassensystem. Ausserdem fungiert ein virtuelles Terminal als Anbindung an den Dienstleister, z.B. den Payment Service Provider.

Mit der Vertrags­-Unternehmens-­Nummer wird ein Kreditkartenakzeptanzvertrag identifiziert. Dadurch wird es den Kunden erst ermöglicht, Waren mit Kreditkarten zu bezahlen. Den Vertrag schliesst der Händler mit dem Acquirer, einer Bank oder einem Vertragsunternehmen, das von einer Kreditkartengesellschaft beauftragt ist, ab.

W

Beim bargeldlosen Zahlungsverkehr bedeutet Wallet elektronische Geldbörse. Man spricht auch von E-­Wallet oder Digital Wallet. Dieses virtuelle Portemonnaie wird mit einem Guthaben aufgeladen. Das gespeicherte Geld kann zu einem späteren Zeitpunkt bei verschiedenen Gelegenheiten und in viele Fällen anonym ausgegeben werden.

Z

Unter dem Begriff Zahlungsabwicklung versteht man die Übertragung von Geld aus einer Forderung durch den Zahlungspflichtigen auf einen Begünstigten oder eine andere juristische Person, die vom Begünstigten anerkannt wird. Die Zahlungsabwicklung hat sowohl im Alltag der Verbraucher als auch im Wirtschaftsleben eine grosse Bedeutung, die künftig sogar noch steigen dürfte.

Zahlungsarten sind alle Varianten der Bezahlung im E-­Commerce. Dabei sind manche Bezahlarten beliebter und andere Arten können aufwendiger oder unbeliebter beim Kunden sein. Im Onlineshop legt der Kunde seine ausgewählten Artikel in den Warenkorb und bringt diese zur virtuellen Kasse. Hier entscheidet sich, ob der Kauf tatsächlich zustande kommt. Wichtig ist also, dass man seinen Kunden eine grosse Auswahl an Bezahlmöglichkeiten bieten kann.

Die Zahlungsoptionen sind im E­-Commerce vielfältig. Eine bestimmte Zahlungsmethode wird immer dann implementiert, wenn sowohl der Händler als auch Kunden diese als sicher und unproblematisch empfinden. Betreiber von Onlineshops bieten in der Regel mehrere unterschiedliche Zahlungsoptionen an. Online-­Bezahlsysteme wie beispielsweise PayPal, Stripe, Giropay, ConCardis, Paymill oder PostFinance sind Zahlungsmethoden, die für das Internet entwickelt oder auf die Bedürfnisse im E-­Commerce angepasst wurden.

Im E-­Commerce stellen Zahlungssysteme eine weitverbreitete Möglichkeit der bargeldlosen Bezahlung dar. Verschiedenen Studien zufolge brechen 80 Prozent der potenziellen Kunden einen Onlinekauf ab, wenn sie das angebotene Zahlungssystem für zu umständlich oder unsicher halten. Internetshop­-Betreiber sollten also unterschiedliche Bezahlarten anbieten. Die Kundenwünsche beim Bezahlen sind sehr vielfältig. Neben den klassischen Bezahlverfahren gehören auch Intertnetbezahlsysteme wie PayPal und Stripe zu den Angeboten im E­-Commerce. Je vielfältiger die Auswahl für die Kunden, desto eher kommt es zu einem Kaufabschluss.